Neubau der Grundschule in 18299 Laage, OT Diekhof

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Laage
NUTS-Code: DE80K Landkreis Rostock
Postleitzahl: 18299
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[gelöscht]
E-Mail: [removed]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.Stadt-laage.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E28933156
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E28933156
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau der Grundschule in 18299 Laage, OT Diekhof

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Ausgeschrieben werden Leistungen der Generalplanung nach HOAI. Zu planen und auszuführen ist der Neubau einer Grundschule im Ortsteil Diekhof der Stadt Laage. Im Schulgebäude werden Horträume integriert. Die Grundstücksfläche steht im Eigentum der Gemeinde und ist mit mehreren Baulichkeiten, die als Garagen genutzt wurden, bebaut. Die Gebäude sind abzureißen.

Das ausgeschriebene Bauvorhaben ist ein zweigeschossiger Neubau. Die horizontale Erschließung erfolgt in beiden Etagen über ein Mittelgangprinzip mit Fluren, von denen die einzelnen Unterrichts-und Funktionsräume abgehen. Die vertikale Erschließung erfolgt über zwei Treppenhäuser. Das Gebäude ist barrierefrei und unter Einhaltung aller Richtlinie zu planen und zu errichten.

Das Gebäude umfasst eine Gesamtfläche von 1 990 qm.

Das Bauvorhaben wird gefördert aus Mitteln der Schulförderungsrichtlinien/Zuwendungen nach der Richtlinie für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILERL M-V).

Eine weitere Beschreibung ergibt sich aus den Vergabeunterlagen „Allgemeine Projektbeschreibung“.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: [Betrag gelöscht] EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE Deutschland
NUTS-Code: DE8 Mecklenburg-Vorpommern
NUTS-Code: DE80K Landkreis Rostock
Hauptort der Ausführung:

Zum Storchennest 4

18299 Laage, OT Diekhof

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Generalplanungsleistungen sind zu erbringen für den Bau einer Grundschule im Ortsteil Diekhof, Stadt Laage. Gegenstand der Planungsleistungen sind Leistungen der Gebäudeplanung LPH 3-9; der Freianlagen LPH 1-9 und in den Fachplanungen Tragwerk LPH 1-6; Technische Ausrüstung LPH 1-9, Anlagengruppen 1-8 nach Erforderlichkeit; Ingenieurbauwerke LPH 1-9. Grundlage ist die HOAI in der gültigen Fassung.

Als Besondere Leistungen werden ausgeschrieben:

Brandschutzkonzept; Bauphysik/GEG; Abriss;

Den Beginn der Ausführung der Planungsleistungen erwartet der Auftraggeber mit der Zuschlagserteilung, die voraussichtlich im 2. Quartal 2021 erfolgen soll. Beginn der Bauausführung wird ab dem 4. Quartal 2021 erwartet, die Fertigstellung des Bauvorhabens soll im 2. Quartal 2023 erfolgen.

Weitere Beschreibungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 03/06/2021
Ende: 30/06/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Bewerber/Bieter hat nachzuweisen, dass er in einem Berufs-oder Handelsregister seines Mitgliedstaates eingetragen ist. Eintragungsnachweise sind mit dem Angebot einzureichen. Der Bewerber/Bieter hat ferner nachzuweisen, dass Ausschlussgründe nach §3 123 und 124 GWB nicht vorliegen und die Voraussetzungen nach § 123 Absatz 4 GWB gegeben sind.

Ferner hat der Bewerber/Bieter mit seinem Angebot zu versichern, dass wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Bewerbern/Bietern, die einen Einfluss auf das Vergabeverfahren haben in der Form der Verfälschung oder der Einschränkung des Wettbewerbs haben können.

Im Weiteren wird auf die Vergabeunterlagen, Bewerber/Bieterbogen II verwiesen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist nachzuweisen durch eine Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 Geschäftsjahre im Mittel-Netto-. Die Umsätze sind aus mit dem ausgeschriebenen Bauprojekt vergleichbaren Bauvorhaben darzustellen.

2. Der Bewerber/Bieter hat eine Berufs-/Haftpflichtversicherung nachzuweisen über eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3 Mio. EUR und für Sach-und Vermögensschäden in Höhe von 2,5 Mio. EUR. Die Mindestversicherungssumme hat je Versicherungsfall dreifach maximiert zur Verfügung zu stehen. Soweit die Versicherung eine geringere Deckungssumme ausweist, ist von der Versicherung eine schriftliche Erklärung dem Angebot beizufügen, dass im Fall der Auftragserteilung die Versicherungssumme wie oben gefordert für das ausgeschriebene Bauvorhaben erhöht wird.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber/Bieter hat eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche Beschäftigungszahl seiner Führungskräfte und der Beschäftigten – jährliches Mittel der letzten 3 Jahre- und der Kapazität der Nachunternehmer, soweit zutreffend, gegliedert nach Berufsgruppen, analog zu den Angaben zu III.1.1) und III.2.1) (berufliche Fähigkeit) hervorgeht.

Der Bewerber/Bieter hat anzugeben, welche Leistungen er in den letzten 6 Jahren (2015-2020) für öffentliche Auftraggeber erbracht hat anhand von 3 Referenzen, jeweils maximal 2 Seiten in A4 Format mit Beschreibung der Leistung, Bauvolumen und Bearbeitungszeit, Einhaltung des Kostenrahmens und Einfluss von Fördermitteln. Die Referenzen müssen mit dem Bauprojekt dieser Ausschreibung vergleichbar sein.

Zusätzlich beizubringen sind Bescheinigungen öffentlicher Auftraggeber zu erbrachten Leistungen des Bewerbers/Bieters und zu unterstützenden Hilfen bei der Antragsstellung und Abrechnung von Fördermitteln.

Beizubringen mit dem Angebot ist eine Erklärung über die Einhaltung spezieller Verwaltungsvorschriften, Verwaltungsnachweise und Regelwerke.

Eine Einwilligungserklärung zum Datenschutz ist abzugeben.

Der Bewerber/Bieter hat zu erklären, über welche technische Ausstattung er für die Auftragserfüllung verfügt.

Des Weiteren hat der Bewerber/Bieter zu erklären, ob ein Nachunternehmereinsatz oder eine Eignungsleihe in Betracht kommt.

Weitere Kriterien ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Erbringung der Dienstleistung ist den Berufsständen der Architekten und Ingenieuren vorbehalten.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bedingungen für die Auftragsausführung sind in den Vergabeunterlagen dokumentiert.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05/05/2021
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/07/2021
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 05/05/2021
Ortszeit: 14:00
Ort:

Stadt Laage, Fachbereich Stadt-und Gemeindeentwicklung, Amt Markt 7, 18299 Laage

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Laage
Postleitzahl: 18299
Land: Deutschland
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

„Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist der Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind die Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggebern zu rügen.

Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung-GWB).

Die o.g.Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.

Setzt sich der Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations-und Wartepflicht missachtet (§134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne das dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb einer Frist von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Verfahrens, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsabschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist von 30 Kalendertagen nach der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB)“.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30/03/2021